Erklärung des Geschäftsführenden Bundesvorstandes der FIDEF zum “Offenen Brief”

Liebe Freundinnen und Freunde,

mit dem heutigen Datum (9. April 2021) wurde unter der Überschrift “Offener Brief der FIDEF an die Mitglieder der Partei DIE LINKE.NRW »Eine selbstgerechte Sozialchauvinistin« Sahra Wagenknecht abwählen!” ein “offener Brief veröffentlicht. Der Geschäftsführende Bundesvorstand der FIDEF distanziert sich ausdrücklich von diesem Schreiben und stellt fest:

Der besagte “offene Brief” wurde ohne Wissen und Genehmigung des Bundesvorstandes veröffentlicht. Er wurde mit “FIDEF – Bundesvorstand” unterzeichnet, obwohl der Bundesvorstand nicht informiert war. Niemand aus dem Bundesvorstand hat einen solchen Brief verfasst oder genehmigt. Deshalb stellt die unerlaubte Unterschrift unter der Erklärung ein Vergehen dar, das Konsequenzen nach sich ziehen wird.

FIDEF setzt sich für die Meinungsfreiheit ein. Jeder Mensch kann Kritik an anderen Auffassungen üben. Allerdings darf niemand den Namen unseres Verbandes und seines Bundesvorstandes benutzen, um sich in die inneren Angelegenheiten der Partei DIE LINKE oder anderer Organisationen einzumischen und unseren Verband derart diskreditieren.

Am Wochenende wird in Nordrhein Westfalen die Liste der Kandidierenden der Partei DIE LINKE für den Deutschen Bundestag aufgestellt. Im Namen unseres Verbandes und unter Nutzung von “FIDEF – Bundesvorstand” als Unterschrift gemachte Aufrufe zur Ab- oder Nichtwahl einzelner Mitglieder der Partei DIE LINKE bewertet der Geschäftsführende Bundesvorstand der FIDEF als nicht akzeptable Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Partei DIE LINKE.

Wir bitten darum, solche Erklärungen nicht zu beachten, wo immer sie veröffentlicht werden.

Der Geschäftsführende Bundesvorstand wird am Sonntag dazu eine detailliertere Erklärung herausgeben.

Geschäftsführender Bundesvorstand der Föderation der Arbeitervereine in der Bundesrepublik (FIDEF)

9. April 2021